Vertiefung Wealth Management

Master of Science in Financial Services

Wealth Management

Masterstudium

Zielgruppe

Zielgruppe sind alle Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Wealth Management, insbesondere Berater vermögender Privatkunden, Firmenkunden, aber auch institutioneller Kunden, die den besonderen Ansprüchen ihrer Klientel besser gerecht werden und die einen eigenständigen Beitrag zum Ausbau oder zur Weiterentwicklung dieses Geschäftsbereichs ihres Instituts leisten wollen.

 

"In einem modernen und zukunftsweisenden Wealth Management müssen hoch qualifizierte Mitarbeiter individuelle Lösungskonzepte für jeden einzelnen, im höchsten Maße besonderen Kunden entwickeln können.“

Stephan Schüller
Prof. Dr. Stephan Schüller
Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter Bankhaus Lampe KG
Curriculum

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Profil

Die aktuellen Entwicklungen im Finanzdienstleistungsgeschäft machen deutlich, dass neben der Ausnutzung von Kostensenkungspotenzialen neue Erfolgsquellen gefunden werden müssen, um eine ausreichend hohe Rentabilität erwirtschaften zu können. Immer stärker rückt hier das Wealth Management in den Vordergrund. Mit verschiedenen alternativen Konzepten wird versucht, den Markt zu bearbeiten, neue Kunden zu gewinnen und Profitabilität zu erzielen.

In der Vertiefung Wealth Management wird dieser spezielle Geschäftsbereich tiefergehend analysiert. Die Produkte und Dienstleistungen werden dargestellt, analysiert und kalkuliert, organisatorische und personalpolitische Konzepte werden bewertet und es werden Strategien für eine erfolgreiche Marktbearbeitung dieses Segments diskutiert.

 


Studieninhalt

Unser modularer Studienablauf ermöglicht es, unseren Studienteilnehmern jederzeit das Studium zu beginnen und den Zeitablauf individuell zu planen.

Wir unterscheiden in Einstiegs-, Kern- und Wahlmodulen.

Einstiegsmodule

Methoden und Instrumente des Projektmanagements / Moderationstechniken für Besprechungen und Workshops / Präsentationstechniken / Methoden zur Optimierung der Lernfähigkeit
Statistische Analyse von Aktien-, Devisen-, Zins- und Rohstoffpreisdaten: Gütekriterien quantitativer Forschung / Verteilungstheorien / Verteilungstests / Multivariate Analysemethoden / Hypothesenkonstruktion und -test
Qualitative Analyse auf Geld- und Kapitalmärkten: Gütekriterien qualitativer Forschung / Methoden qualitativer empirischer Forschung / Statistische Modelle und Instrumente der Markt- und Marketingforschung
Management- und Führungstheorien: Entwicklung und empirische Überprüfung / Ebenen des Managements: Unternehmens-, Bereichs und Teammanagement / Handlungsfelder des Managements: Veränderung, Innovation und Diversity
Institutionen des Finanzsystems / New Monetary Economics / Finanzintermediation / Staatsverschuldung / Theorie und Evidenz der Finanzmarktpreise / Internationale Finanzbeziehungen / Finanzsysteme in Europa, USA, Asien / Geld- und Währungspolitik

 


Kernmodule

Ziele der IFRS und Aufbau des IASB / Auswahl relevanter IFRS für Banken und Versicherungen / Bewertung von Sachanlagevermögen / Investment Properties / Immaterielle Vermögensgegenstände / Leasingverhältnisse / Rückstellungen / Latente Steuern / Eigen- und Fremdkapitalabgrenzung / Bilanzierung von Finanzinstrumenten / Eingebettete Derivate / Hedge Accounting / Impairment / Bilanzierung von Versicherungsverträgen / Konzernabschluss nach IFRS / Ausgewählte Bestandteile des IFRS-Jahresabschlusses / Behandlung von Special Purpose Entities / Vergleich der Bilanzierung nach HGB, US-GAAP und IFRS
Rechtliche Grundlagen / Organisatorische Aspekte der Compliance / Corporate Governance / Planung und Kontrolle der Compliance / Compliance-Risiken / Risk & Fraud / Spezielle Aspekte der Compliance in Kreditinstituten, in Versicherungen und aus Sicht sonstiger Finanzdienstleister
Preisbestimmung von sowie Arbitrage, Hedging und Spekulation mit Optionen, Futures, FRA, Swaps, Kreditderivaten und sonstigen Derivaten, resp. strukturierter Produkte
Ziel- und Anreizsysteme für Finanzdienstleister: Kundenbedarfs- und Potenzialermittlung: Marktforschung, Kundensegmentierung und Wallet-Sizing / Steuerungsgrößen im Vertrieb und Zielsystem: Aus Kundenpotenzialen abgeleitete Vertriebsplanung und Zielkaskadierung, Multi-Kanalsteuerung / Ziel- und Anreizsystematik: Verknüpfung von Ziel- und Anreizsystem, Arten von Anreizsystemen, regulatorische Aspekte / Vertriebsführung: Führungsrollen, -kompetenzen, -aufgaben, Führungsanalyse und Führungskräfteentwicklung im Vertrieb; Vertriebsstrategien für Banken, Versicherungen und sonstige Finanzdienstleister
Denkfehler im Entscheidungsverhalten: Ausgewählte Fragestellungen, z. B. Bird in the Hand Paradox / Verlustaversion / Prospect Theory / Gambler´s fallacy / Self Service bias / Theorie der mentalen Konten / Repräsentativheuristik / Endowment Effect / Dispositionseffekt / Anchoring / u. a.

 


Wahlmodule

Von diesen Wahlmodulen müssen 5 Module ausgewählt werden.

Definition von Anlagezielen / Risikoarten in der Vermögensanlage / Portfoliotheoretische Zusammenhänge: Geldmarkttitel, Rentenpapiere, Aktien, Alternative Investments, Hedge Funds, Private Equity, Credit Funds, ethische Investments (Bildung, Klimaschutz, Rohstoffe), Derivate, Fonds, Real Estate Management, Immobilieninvestments / Steuerliche Aspekte: Besteuerung von Einkommen und Vermögen, International ausgerichtete Vermögensanlagestrategien unter Berücksichtigung von steuerlichen Aspekten, Besteuerung alternativer Anlageformen (national und international)
Steuerliche und rechtliche Implikationen der Vermögensübertragung: Grundzüge des Erbschaftsteuerrechts / Steuerliche und rechtliche Implikationen der Unternehmensübertragung, Unternehmensbewertung, Unternehmensnachfolgeprozesse / Grundlagen von Stiftungen / Stiftungsmanagement / Family Governance / Corporate Governance bei der Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen
Einzelgeschäftskalkulation / Rendite-/Risikoaspekte / Bewertung aktiver und passiver Strategien / Attributionsanalyse / Sharpe Ratio, Jensen Alpha, Treynor Maß, etc.
Differenzierungskriterien der Geschäftsmodelle im Wealth Management: Vermögensverwaltung, Familiy Office etc. / Marktüberblick / Aufbau und Steuerung von Wealth Management Einheiten: Performancemessung, Preismodelle, Wertschöpfungskette, Kooperationen, Zielkundendefinition, Kunde–Betreuer-Relationen / Markenbildung, Bedeutung der Marke im Wealth Management, Markentheorie: Markenkern (Markenbildung und –entwicklung, Markenmanagement, Markenpflege), Zufriedenheitsmessung
Grundregeln der Kommunikation: Gesprächsführung / Fragetechniken, Mediation und Moderation / Psychologische, weiche Faktoren bei der Beratung von vermögenden Kunden / Mandanten: Kunden-, Mandantenarten, Verhaltenstheorie, Motivation, Erwartungsbildung, Unworte, Nutzung der Erkenntnisse aus den Behavioral Finance Theorien im Wealth Management / Kernkompetenzen eines Wealth Managers: Gemeinsame Erarbeitung des idealen Wealth Managers
Interessierte Unternehmen können für eigene, in den Master entsendete Mitarbeiter oder offen für alle spezielle, mastertaugliche Inhalte anbieten
Die Summer School wird jährlich einmal an alternativen Orten weltweit angeboten.

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